Ein kurzer Überblick über den M-Bus


Der M-Bus ist eine neue europäische Norm zur Zählerfernauslesung und ist darüberhinaus auch für alle anderen Arten von Verbrauchszählern sowie für diverse Sensoren und Aktoren verwendbar.

Seitdem mit dem "Meter-Bus" eine galvanische Schnittstelle für die Fernauslesung von Wärmezählern standardisiert ist, gewinnt dieser eine große Bedeutung für die Energiewirtschaft als maßgebliche Anwender.

Das Auslesen von Wärmezählern kann auf verschiedene Weise erfolgen, angefangen von der klassischen Methode, durch Ablesen vom Personal der Stromanbieter, bis zur ferngesteuerten Aufnahme der Werte für eine komplette Wohneinheit. Letzteres ist eine sinnvolle Fortführung/Erweiterung der technischen Entwicklung von Verbrauchszählern und ist mit Hilfe des M-Bus realisierbar.

Hier seien einige wesentlichen Eigenschaften dieser Schnittstelle im Hinblick auf ihre Leistungsfähigkeit genannt:

Es ergeben sich eine Reihe von Vorteilen, sowohl für die Versorgungsunternehmen, als auch für deren Kunden. Mit der standardisierten Schnittstelle des M-Bus folgen weitere technische Möglichkeiten. Insbesondere können Geräte verschiedener Hersteller an einem Bus betrieben werden; die Anwender sind daher frei in der Wahl des Herstellers. Umgekehrt ist mit einem solchen Standard eine Belebung des Marktes - auch im Hinblick auf andere M-Bus basierte Zähler - zu erwarten, so daß mit den sehr variablen Konfigurationsmöglichkeiten auch diffizile Problemstellungen gelöst werden können.

Bei der Entwicklung des M-Bus wurden natürlich auch wirtschaftliche und technische Aspekte der Schnittstelle berücksichtigt - so wie sie im Alltagseinsatz relevant sind. Diese sind im Wesentlichen die

Ein schon bestehendes Bus-System konnte diese Aspekete nicht in der Summe erfüllem. Erst mit dem M-Bus ist eine neue standardisierte Schnittstelle zum Auslesen von Verbrauchzählern entstanden, die einen optimalen Kompromiß zwischen Preis und Leistung bietet.


Home